Sächsischer Datenschutzbeauftragter: Versenden von Mails durch Berufsgeheimnisträger rechtswidrig

Andreas Schurig, der sächsische Datenschutzbeauftragte, hat bekanntgegeben, dass unverschlüsselte E-Mails von Berufsgeheimnisträgern – wie z.B. Rechtsanwälte, Ärzte und Apotheker – nach seiner Auffassung nicht mehr dem heutigen technischen Stand entsprechen.
Vielmehr bedürfte es einer zusätzlichen Verschlüsselung der elektronischen Kommunikation. Schurig argumentiert damit, dass der Versand einer unverschlüsselten E-Mail dem Versenden einer Postkarte gleichkäme, die jeder mitlesen kann. Der Versand einer unverschlüsselte Mail durch einen Berufsgeheimnisträger könnte deshalb einen Verstoß gegen § 203 I StGB durch unbefugte Offenbarung eines Geheimnisses darstellen.
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